Paper Piecing: Triceratops

Heute stelle ich meine allerersten Versuche im (Foundation) Paper Piecing vor.

Eine fertige Vorlage zu benutzen war mir zu langweilig. Ich habe also selbst ein Motiv gemalt und mir dann überlegt, wie ich das zerschneiden und in welcher Reihenfolge ich es zusammennähen muss. Da ich momentan Dinosaurier toll finde, ist es ein Triceratops geworden.

Und hier ist die fertig genähte Version:

Wieso der obere Teil vom Kopf verrutscht ist, weiß ich nicht. Ist mir jetzt erst aufgefallen…

Es hat richtig viel Spaß gemacht und war bestimmt nicht das letzte mal.

Was jetzt daraus wird, weiß ich noch nicht ganz genau. Vielleicht der Kinderwagen-Organizer, der schon länger auf meiner To-Sew-Liste steht (thematisch würde es ja gut zu Windeletui und Co. passen), oder eine Kissenhülle… Mal sehen…

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Wickeltasche mit Unterlage

Inspiriert von der Windeltasche von DIY Eule, aber nach eigenen Vorstellungen erweitert, habe ich diese Wickeltasche mit integrierter Unterlage genäht.

Wickeltasche mit Unterlage

Sie besteht auf beiden Seiten aus wasserabweisendem Stoff — innen, weil … naja, ist klar, oder? — außen, damit man sie auch mal auf dem Gras ausbreiten kann.
Innen habe ich dabei die Staaars von Farbenmix benutzt, die ich total toll finde und die sich auch sehr angenehm (mit dem normalen Nähfuß) vernähen lassen. In meiner ursprünglichen Planung sollte der bunte Stoff nach innen und für außen wollte ich laminierten Baumwollstoff benutzen. Die Staaars hatte ich für ein anderes Projekt vorgesehen. Aber da ich fand, dass die Staars sich so viel besser anfühlen (und das ist ja schon ein Kriterium für etwas, worauf ich mein Kind lege), habe ich noch mal nachbestellt, um genug für beide Projekte zu haben. Die schönen bunten Punkte sind daraufhin nach außen gewandert. Allein schon wegen der besseren Vernähbarkeit der Staaars bin ich froh, mich so entschieden zu haben.

Wickeltasche mit Unterlage

Es gibt eine Tasche für Feuchttücher, darüber ein Fach für Windeln mit einem kleinen Fach für Müllbeutel. Oben links — und damit erreichbar, ohne die ganze Tasche auszuklappen — ist ein Fach für Desinfektionstücher, daneben eine Reißverschlusstasche für Cremes und alles, was man sonst so braucht.

Innen ist alles mit Regenbogen-Schrägband eingefasst; am äußeren Rand habe ich schwarzes Schrägband benutzt.

Wickeltasche mit Unterlage

Gerade ist sie mit uns in Frankreich und leistet als mobiler Wickeltisch sehr gute Dienste.

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Kinderwagenmuff

Damit ich keine kalten Finger mehr bekomme, wenn ich mit dem Kinderwagen unterwegs bin, habe ich einen Muff für den Griff genäht.

Kinderwagenmuff

Außen besteht er aus beschichteter Baumwolle, innen ist weicher Teddyplüsch und dazwischen eine Klimamembram und eine Schicht Thinsulate. Befestigt wird das Ganze mit fünf Druckknöpfen und es hält schön warm.

Kinderwagenmuff Kinderwagenmuff

In absehbarer Zukunft kann ich ihn dann bestimmt auch als warmes Sitzkissen auf dem Spielplatz benutzen.

Muff als Sitzkissen

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Apfel-Leseknochen

Diesen Leseknochen habe ich zu Weihnachten — zusammen mit einem Buch über Apple — dem besten Ehemann geschenkt.

Leseknochen

Leseknochen

Leseknochen

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U-Heft-Hülle mit Reißverschlussfächern für KV-Kärtchen und Impfpass

Eine U-Heft-Hülle scheint zum Standard-Repertoire von nähenden Mamas zu gehören… Im Gegensatz zur (auch sehr beliebten) Hülle für den Mutterpass habe ich darin auch einen Sinn gesehen. Ich wollte gerne, dass alles, was man für den Besuch beim Kinderarzt braucht — U-Heft, Impfpass, Versicherungskarte, etc. — zusammen bleibt.

U-Heft-Hülle

Hinten ist ein Fach für den Impfpass, vorne eins für die Karte.

RV-Fach für den Impfpass

RV-Fach fürs KV-Kärtchen

Außerdem habe ich vorne noch ein Steckfach mit einer Paspel eingebaut.

U-Heft-Hülle innen

Und wie ich es fast schon erwartet habe, wollen die Ärzte das Heft ohne Hülle haben.

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Mein Einstieg in die Nähwelt — Windeletui und Feuchttuchtasche

Nähen ist ja das Standard-Hobby Schwangerer… Im Geburtsvorbereitungskurs haben alle anderen Schwangeren genäht; wenn ich mich im Internet umgucke, habe ich außerdem das Gefühl, dass fast alle, die nähen, in der Schwangerschaft damit begonnen haben (und damit insbesondere weiblich sind).

Davor hatte ich damit gar nichts zu tun und ich hätte es mir ja nicht so recht vorstellen können, aber zwei Wochen vor dem errechneten Termin hab ich plötzlich entschieden, mir eine Nähmaschine zu bestellen, obwohl ich vorher noch nie eine bedient hatte. Weiß auch nicht so ganz genau, wie das kam… Es war definitiv kein Gruppenzwang oder so, sondern eher die Tatsache, dass ich beim Suchen nach Babysachen immer wieder über Nähanleitungen gestolpert bin, und da ich ja schon immer ein Fan vom Selbermachen, Malen, Basteln, Kreativsein bin, lag dieser Schritt plötzlich sehr nahe. Seitdem bin ich sehr begeistert von den neuen kreativen Möglichkeiten, die das bietet.

Wenn man dann im Internet nach Inspiration sucht, Nähblogs und DIY-Anleitungen liest, ist es ein bisschen, als würde man in eine neue Welt eintauchen, in der überall Kinderkleidung und Stilloberteile ganz selbstverständlich sind — Dinge, die ich vorher nie wahrgenommen habe.

Unter den ersten Dingen, die an meiner neuen Nähmschine entstanden sind, waren ein Windeletui und eine passende Feuchttuchtasche für unterwegs. Rückblickend würde ich sagen, dass die Auslöser fürs plötzliche Nähen-Lernen-Wollen waren, dass ich mich einerseits in den tollen Dino-Stoff verliebt hatte und andererseits jemand aus meinem Geburtsvorbereitungskurs ein Bild von einem selbst genähten Windeletui rumgeschickt hatte und ich jetzt unbedingt ein Windeletui aus genau diesem Stoff wollte.

Windeletui und Feuchttuchtasche mit Dinos

Nach ein paar kurzen Übungen mit eigens dafür bei eBay bestellten Stoffresten, habe ich mich also direkt an die Arbeit am Windeletui gemacht. Die Grundform ist inspiriert von einem Schnitt, für den es in den Weiten des Internet so einige Beschreibungen gibt und kommt mit zwei geraden Nähten aus. (Hier ist sie gut erklärt vom Haus mit dem Rosensofa.) Ich habe nur noch ein paar weitere Fächer für Müllbeutel, Creme, Desinfektionstücher etc. dazu gebastelt.

Windeleuti offen

Für die Feuchttuchtasche habe ich die als Taschentüchertasche (oder “Tatüta”) bekannte Form an die Dimensionen der kleinen Feuchttuchpackungen angepasst. Den Innenstoff habe ich dabei gewachst, um ihn feuchtigkeitsabweisend zu machen.

Beides kann an den Griff des Kinderwagens gehängt werden. So hat man zum Beispiel immer einen feuchten Waschlappen greifbar.

am Kinderwagen

Passend dazu sind danach noch eine Schnullerkette mit passendem Pyramidentäschchen und ein kleiner Beutel entstanden, die ebenfalls am Wagen hängen.

Schnullerkette, Schnullertasche und Keksbeutel

Den Beutel habe ich mir nach einem Großeinkauf beim Bärentreff gewüscht: Gummibärchen oder Kekse (für mich natürlich) sind so immer mit einer Hand erreichbar, während die andere Hand den Wagen schiebt. Er ist innen mit beschichteter Baumwolle gefüttert und kann damit auch ausgewischt werden.

Beutel mit Dinos

Jetzt haben wir also immer ein ganzes Dino-Set dabei.

Dino-Set

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